Neuer Schulleiter an der Pestalozzischule Husum
Neuer Schulleiter an der Pestalozzischule Husum
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat Marcel König die Leitung der Pestalozzischule in Husum übernommen. Der erfahrene Pädagoge und Sonderpädagoge bringt über ein Jahrzehnt an Leitungserfahrung mit und möchte die sonderpädagogische Arbeit im Norden Schleswig-Holsteins mit frischen Impulsen weiterentwickeln
Er war bereits in Niedersachsen als Rektor einer inklusiven Grundschule tätig, leitete später einen Förderzentrumsteil in Schleswig-Holstein und zuletzt das Förderzentrum Schleswig-Kropp. Zudem arbeitete er im Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) unter anderem in der Ausbildung und Beratung von Lehrkräften im Bereich Inklusion.
Besonders am Herzen liegt ihm dabei die enge Verzahnung von Leistungsförderung, Chancengleichheit und der persönlichen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern.
„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem engagierten Kollegium der Pestalozzischule neue Formate der individuellen Förderung zu gestalten und unser Netzwerk mit Kindertagesstätten und Regelschulen weiter zu stärken. Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit zu stärken, ihre Kompetenzen zu fördern und ihnen echte Teilhabe zu ermöglichen“, betont König. Dabei setzt er auf multiprofessionelle Zusammenarbeit, gegenseitiges Lernen und den offenen Dialog nach dem Leitsatz: Wer Inklusion will, findet einen Weg und beginnt ihn zu gehen.
Die Pestalozzischule Husum ist ein Förderzentrum mit den Fachrichtungen Lernen, Sprache sowie Emotionale und soziale Entwicklung. Rund 50 Lehrkräfte begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche an 22 Kooperationsschulen mit 28 Standorten sowie in 45 Kindertagesstätten - von Nordstrand bis St. Peter-Ording. Die Schule ist somit zentraler Bestandteil eines weitreichenden Netzwerks sonderpädagogischer Förderung in der Region.
Schulrätin Britta Lenz begrüßte Marcel König offiziell zur Dienstversammlung und zeigte sich erfreut über die Neubesetzung: „Mit Herrn König hat die Pestalozzischule nun eine Leitungspersönlichkeit mit einem klaren Blick für die Zukunft sonderpädagogischer Arbeit. Seine Erfahrungen, insbesondere im Bereich der inklusiven Schulentwicklung, werden unser gemeinsames Ziel unterstützen, allen Kindern und Jugendlichen bestmögliche Bildungs- und Entwicklungschancen zu bieten.“
Pressemitteilung der Stadt Husum vom 24.09.2025, Bild: © T. Albert
Zusammen mit unseren Kooperationspartnern freuen wir uns auf das diesjährige Entenrennen.
Der Erlös fließt in unser gemeinsames Projekt UNO 3.0.
NF-Palette, 19. August 2020
Husum/NF (hk) – „In diesem neuen Förderzentrum ist erheblich mehr Expertise kompakt gebündelt“, freute sich Schulrätin Britta Lenz über die zum Schuljahr 2020/21 vollzogene Erweiterung der Pestalozzi-Schule. Zuvor hatte deren Schulleiter Felix Müller-Veerse berichtet, dass „der Förderzentrumsteil der Schule am Ostertor ausgegliedert wurde und die Stadt Husum als Schulträgerin der Pestalozzi-Schule bereit war, diesen Teil hier zu integrieren.“ Die Erweiterung helfe, die schon bisher an beiden Standorten geleistete hochrangige Arbeit zu sichern und kontinuierlich weiter zu entwickeln, waren sich die beiden Experten einig, dass gerade vor dem Hintergrund der dezentralen Arbeitsweise der Sonderpädagogen ein vergrößertes Kollegium bei den wöchentlichen Konferenzen den Wissenstransfer fördere – und auch für die Nachwuchsgewinnung attraktiver sei als ein kleineres. Darüber hinaus werde die Basis für die drei Fachrichtungen „Lernen“, „emotional-soziale Entwicklung“ und „Sprache“ durch einige besondere Spezialisten, zum Beispiel für Schulabsentismus, verbreitert, erläuterte Müller-Veerse. Britta Lenz betonte, dass „die sonderpädagogische Betreuung für Eiderstedt nicht schlechter wird, sondern eher besser, weil die bisherigen Kollegen auch weiterhin fester Bestandteil ihrer Kooperationsschulen bleiben. Aber sie haben nun ein größeres Kollegium im Rücken und damit mehr Ressourcen.“ Dies wirke sich u.a. bei der Konzeptentwicklung oder Diagnostik positiv aus bis hin zur Vertretung im Krankheitsfalle. Konkret bedeutet die Erweiterung der Zuständigkeit auf das gesamte südliche Nordfriesland, dass von Husum aus künftig 46 Pädagogen und zwei Lehramtsänwärter 21 Kooperationsschulen an 28 Standorten und 42 Kindertagesstätten mit rund 5.200 Schülern „systemisch“ betreuen. Spezieller Förderbedarf wird weiterhin durch die enge Kooperation zum Beispiel mit den Kreisfachberatern für „körperliche und motorische Entwicklung und schulische Erziehungshilfe“, mit den Landesförderzentren für „Autistisches Verhalten“ und „Hören und Kommunikation“ sowie vielen anderen Akteuren im Bildungsbereich sichergestellt.